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9. European Senior Championships
Dundalk, Irland 27.09. - 02.10.2010 |
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Ein gelungener Auftakt im HE: Nichts ausgerechnet hatte sich Miles Eggers für die EM im Einzel, nachdem er die Auslosung gesehen hatte. Mit Youri Smirnov musste er gleich in Runde Eins gegen den an Zwei gesetzten Favoriten antreten. Beide waren vom Ausgang des Matches überrascht. Miles nach dem 21:14/21:17 natürlich positiv: "Ich dachte immer, jetzt muss er doch kommen, das war bestimmt noch nicht alles, aber ich konnte meinen kleinen Vorsprung immer halten." Der Lohn war der Einzug in die nächste Runde, wo der Ire Willie Mcmillian keine große Hürde darstellte. Also völlig unerwartet das Viertelfinale erreicht. Zunächst war doch die Enttäuschung vorherrschend, nach dem Viertelfinale im Einzel. Miles unterlag dem Briten Eric Plane nach 38 langen Minuten noch im dritten Satz. Nach dem gewonnenen zweiten Durchgang blieb der drotte Satz lange ausgeglichen, mit mehrfach wechselnder Führung bis zum zweiten Drittel des Satzes. Dann schlichen sich leichte Fehler ins Spiel, die der Engländer konsequent zu nutzen wusste. Mit 21:16 im Dritten war der Einzug ins Halbfinale knapp verpasst. Dass Eric dann sogar den Titel holte, war bestätigte zwar die guten Leistungen beider Spieler im Viertelfinale, brachte aber auch noch einmal Wehmut über die verpasste Chance zurück. "Er hat verdient gewonnen, über das ganze Turnier hinweg hat er konstant seine beste Leistung abrufen können", so Miles Eggers nach der Siegerehrung. Im Herrendoppel war für Miles und Partner Andreas Benz aus Radebeuel gleich im ersten Spiel das Ende erreicht. Jesper Helledie (mehrfacher Weltmeister in den 80er Jahren) war einfach nicht zu knacken. Mit seinem Partner Per Nygaard marschierte er problemlos in Finale. Dort unterlagen die Dänen ganz knapp den Engländern Roebuck/Young. Mit Marlies Wessels im Gemischten Doppel wäre doch etwas mehr drin gewesen als vorher angenommen. Im Erstrundespiel gegen die Paarung Brennan/Beattie des Gastgeberlandes Irland gab es einen ungefährdeten 21:12/21:14-Erfolg. Die dänisch/deutsche Kombination Ulrich/Bender, an drei gesetzt, wartete dann schon in Runde zwei. Hier gelang es Eggers/Wessels erst im zweiten Satz, das Spiel offen zu gestalten und den anfänglichen Druck der Gegener zu erwidern. Offen bis zum Schluss gab es im zweiten Satz ein knappes 18:21. "Wir sind zu spät wach geworden", war das leicht frustrierte Fazit der beiden. |
Knapp am Treppchen vorbei Noch erschöpft vom Drei-Satz-Spiel im Viertelfinale |
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